Samstag, 22. September 2012

Kapitel 5 - Zugfahrt zu Crescent nach Leipzig

Vor ca. einem Jahr entschloss ich mich, mein veraltetes Schulenglisch aufzupolieren. Auf die Lernhilfen im Regal hatte ich keine Lust und auf eine schulische Weiterbildung auch nicht, da meine Arbeitstage aufgrund des weiten Arbeitsweges sehr lang sind. Dann lernten Crescent und ich uns kennen.

Er ist libanesischer Kameramann und  möchte mit Filmen auf die Missstände in der Welt aufmerksam machen. Viel Elend passiert, ohne dass die Weltöffentlichkeit davon erfährt. Sein Engagement führte dazu, dass er von seiner Landesregierung unter Todesandrohungen für mehrere Jahre ins Gefängnis gesperrt werden sollte. Er konnte nach Deutschland flüchten und lebt dort seit einem Jahr als Kriegsflüchtling.

Die Kommunikation zwischen uns findet ausschliesslich auf Englisch statt. Er hat begonnen, Deutsch zu lernen und lernt die Sprache aus eigenem Antrieb. Für ihn ist es selbstverständlich, die Sprache des Landes zu lernen, in dem er lebt. Schon nach kurzer Zeit fühlten wir uns freundschaftlich miteinander verbunden.

Die Fahrt von Basel begann erst einmal mit einer gravierenden Zugverspätung. Dies führte dazu, dass der nächste Anschlusszug ab Frankfurt erst zwei Stunden später als geplant abfuhr und sich die Fahrerei meines Empfindens nach ins Unendliche zog.
 

Ab Frankfurt sass ein junger Mann neben mir und wir kamen ohne Umschweife ins Gespräch. Er habe einmal eine Führungsfunktion innerhalb einer bekannten Handelskette gehabt und dort seine Lektionen gelernt. Wir unterhielten uns darüber, dass vieles möglich ist, wenn man nur daran glaubt und fleissig auf ein Ziel hinarbeitet. Viktor erzählte vom Autohandel und vom Hausbau und ich von Meerjungfrauen, vom Tauchkurs und dass ich jetzt auf dem Weg sei Geschichten zu sammeln. Als mir bewusst wurde, was ich da gerade unüberlegt gesagt hatte, empfand ich ein tiefes Glücksgefühl. Ja, ich war unterwegs, um Geschichten zu sammeln. Es war eine kurze, heitere Begegnung.

Nach Viktor setzte sich ein Herr neben mich und vertiefte sich in ein bekanntes Wissenschaftsheft. Dösend sah ich aus den Augenwinkeln, dass der Artikel über Raum- und Zeitkrümmungen handelte.
Die lange Fahrt näherte sich allmählich seinem Ende, als im Mittelgang direkt neben uns ein Mann mit seinem Schnitzelbrötchen in der Hand ins Stolpern kam. Mein Sitznachbar und ich begannen gleichzeitig loszuprusten. Zu ihm hingewandt meinte ich, das komme davon, wenn man sich zu viel mit Raum- und Zeitgeschichten beschäftigt, da sehe man schon einmal im Geiste gemeinsam ein Schnitzel durch den Zug fliegen.
Diese kurze Bemerkung kam einem Startschuss gleich. Den Herrn packte Erzählerlaune. „Wissen Sie, sagte er, ich hatte eine sehr hohe Position in einer namenhaften Firma in Berlin inne, jedoch zu viel gearbeit und musste diesen Job aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Meine Frau und ich sind beide Ingenieure, realistische, bodenständige Menschen und wir wollen für alles rationale Erklärungen, doch ich muss sagen, dass es Dinge gibt, die sich nicht erklären lassen". Darauf meinte ich, dass ich den  Satz einer Schweizer Kollegin noch im Ohr klingen habe:« Früher oder später kommen sie alle, das sei  nur eine Frage der Zeit »

Er arbeite gerade an sehr wichtigen Ausgrabungen in Eisenach, während er seine von Erde braunverschmierten Hände vor sich streckte und erklärte, seine Frau habe ihn gebeten, sofort nach Hause zu kommen, die jetzige Zugfahrt sei völlig ungeplant. Er sah auf meinen Flyer, den ich ihm einen Moment zuvor in die Hand gedrückt hatte und meinte, das wäre ja jetzt schon alles ein Zufall und noch etwas undeutlich nuschelnd, „ja aber das mit den Zufällen“....Jajaaa, dachte ich...eben...ihr guten Zufälle, da seid ihr ja wieder...

Seine Frau habe einmal grosse Schwierigkeiten mit ihrem Rücken gehabt und sie wären über Empfehlungen an einen Heiler geraten. Dieser hätte nur irgendwie die Hände über sie gehalten und direkt nach dieser Behandlung sei sie gesund aus der Praxis gekommen. Es hätte sich keinesfalls um Geldmacherei gehandelt, die Behandlung sei günstig gewesen. Immer wieder setzte er an, wie, um sich zu entschuldigen. Daraufhin erzählte ich ihm kurz von einigen prägnanten Ereignissen, die ich über die Quantenheilung erfahren durfte und er wollte sehr gerne mehr darüber erfahren, doch unsere Zeit war leider begrenzt.
Weiter erklärte er, dass seine Frau und er an diversen Ausgrabungen, beispielsweise in Afrika und Mexiko, mitgewirkt hatten. Er habe Baumonumente gesehen, die schlicht und einfach nicht mit unserer heutigen Technik machbar seien. Bestimmtes Gestein könne nur mit etwas Stärkerem als mit Diamanten beschliffen werden und er hätte Mauern aus Steinen gesehen, die so präzise beschliffen waren und sich so exakt aneinander geschmiegt hätten, wie es mit heutiger Technik nicht umsetzbar sei. Ich meinte daraufhin, dass vielleicht doch „andere“ auf der Welt gastiert haben könnten oder aber die Menschen damals über sehr grosses Wissen verfügt und mittels Gedanken Materie gesteuert haben könnten. Die heutige Wissenschaft arbeitet sich ja immer weiter in den Quantenbereich vor und erkennt, dass es unsere sogenannte Realität gar nicht gibt, Wahrnehmungen quasi im Auge des jeweiligen Betrachters liegen. (Doppelspalt-Experiment). Die Frage, ob mir Erich von Däniken bekannt sei, konnte ich grinsend bestätigen. Das waren einige der ersten Bücher zu diesen Themen, die ich als Jugendliche im Bücherregal meines Opas entdeckte.

Er kenne Herrn von Däniken persönlich von Ausgrabungsorten her. Dieser sei schon eigen, wisse auch, wie man sein Geld mache, doch seine Herleitungen seien äusserst interessant. Er erzählte kurz von den Streifen von Nazca. Diese zögen sich schnurgerade über eine Gebirgskette und müssen von weit oben aus der Luft aus bemessen worden sein, denn von der Erde aus sei das unmöglich. Ich war völlig fasziniert und fühlte mich wie in einem mit Watte ausgestopften Vakuum. Nicht, dass ich über diese spannenden Erzählungen noch den Ausstieg verpasste. Leipzig war dann auch schnell erreicht. Nach einer schnellen Verabschiedung stand ich kurz darauf in der Bahnhofshalle. Welch eine Menschenmenge. Wartend stand ich verpackt in diesem Wattegefühl da, als mich eine sanfte, vertraute Stimme zurück in die Realität holte: „Hey, hello Anke“...



Crescent zeigte mir einige schöne Plätze von Leipzig und gewährte mir einen Einblick in seine Vergangenheit. Beruflich hat er grosse Teile der Welt bereist und viele Kulturen kennengelernt.
Wenn man bedenkt, dass er sich jetzt in Deutschland immer wieder als Kriegsflüchtling rechtfertigen muss, ist das traurig. Doch es wird sich alles gut für ihn fügen. Aussergewöhnlicherweise hat er eine Arbeitserlaubnis bekommen.

« I have an open mind, I feel free and I want that every other person feels free too, so I can go my way. »

Er erklärte mir, dass das nicht normal sei, es gäbe viele Kriegsflüchtlinge, die über Jahre hinweg untätig in Asylheimen hausen. Da diese nicht arbeiten dürfen, werden viele von ihnen kriminell. Doch dies sei für ihn niemals eine Option und glücklicherweise habe er gerade eine eigene Wohnung gefunden.

« Be yourself, trust yourself and then the other people will trust you too. »

Kein noch so teures Auto, keine noch so kostspielig eingerichtete Wohnung, nichts, was irgendwie mit Geld gekauft werden kann, macht alleine einen Herzens-Menschen aus.

Ich komme mit einer für mich sehr wichtigen Erkenntnis, die sich aus einem unserer Gespräche herauskristallisiert hat, nach Hause zurück:
Sagt jemand die Wahrheit und können wir diese mit unserem Verstand auch nicht fassen, so versteht unser Gefühl sehr wohl, was richtig und falsch ist. Instinktiv ahnen wir, dass auch, wenn etwas noch so „verrückt“ klingt, das Gesagte Wahrheitsgehalt birgt. Wir erfühlen Wahrheiten.

Diese Erkenntnis gibt mir mehr Sicherheit. Alle Kommunikation lief über Englisch ab. Wusste ich nicht weiter, half er mir mit: „Try it again, Anke“. 

In Crescents Worten ausgedrückt:
« I speak with your mind and with your soul, I don`t speak with your body. »
Ich bedanke mit ganz herzlich für diese 3 Tagestour, für die kurzen, intensiven Begegnungen, für die neuen Erkenntnisse und meinem Schatz Sevi für sein Vertrauen und Verständnis!

Sollte einer der Fahrgäste Anmerkungen, Korrekturen oder gar weitere Geschichten haben, freue ich mich über jeglichen Kontakt.
Möchte jemand einen professionellen Kameramann in bspw. München, Hamburg oder Berlin einstellen, vermittle ich sehr gern.

Donnerstag, 13. September 2012

Kapitel 4 - Meeresträume

Anbei ein neuer Videoclip von und mit hübschen und kreativen Meerjungfrauen:

  < Meeresträume >

 

Im August durften wir vor offizieller Türöffnung in das hiesige Freibad.
Meine Dankbarkeit gegenüber der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die uns entgegengebracht wurde ist gross. Sicherlich erkennen die Bademeister und der ein oder andere Besucher ihr heimisches Becken wieder. Als Severino um eine Beschwerung bat, damit er zum Filmen auf dem Grund sitzen bleiben durfte, zog der Bademeister sogar mit einem Eimer los, um Steine zu sammeln. Da konnte ich nicht anders als zu lachen und die jungen Meerjungfrauen kicherten erheitert mit. An den Bademeister: „An dieser Stelle möchte ich mich nochmals sehr herzlich für Ihr Enagement bedanken!“ Schlussendlich hatte ich mich auf Sevis Schultern gestellt. Ein grosses Dankeschön auch an euch Meerjungfrauen. Es ist gar nicht so einfach, immer wieder abzutauchen.

Die zugrunde liegende Idee des Clips war, eine kleine Geschichte von einer innigen Mädchenfreundschaft und Meerjungfrauen zu produzieren. Auch wollte ich mein Buch mit einbinden und das Ganze schlüssig ineinander verpacken. Zwei junge hübsche Damen freuten sich darauf als Meerjungfrauen mitzuwirken.

Sicherlich hat für einige die Einblendung des Buches einen bitteren Beigeschmack bezüglich von Werbung. Hallo...?! Natürlich mache ich Werbung für mein Buch, das war ein Beginn, eine immense Mutprobe und ist die Basis von allem. Es ist eine Zusammenfassung von allem woran ich bis dahin geglaubt habe und von allem, was ich derzeit tue. Es ist ein waghalsiges Abenteuer für das ich mich vor einigen Jahren in einer tränenreichen Nacht entschieden habe, nämlich mit eigenen Geschichten zu belegen, dass wir viel mehr erreichen können als wir oft meinen und dass das wirklich wahr ist und funktioniert. Im Buch erkennen Sie mit grösster Sicherheit Parallelen zu Ihrem eigenen Leben und lesen in einer Schritt für Schritt Anleitung, dem Magischen Handbuch, wie Sie selbst Ihr Leben verändern können.

Die zugrunde liegenden Ideen des Filmclips waren, Botschaften wie Freundschaft und Wunscherfüllung zu übermitteln.

Während ich darüber nachdachte, kam mir in den Sinn, dass eine Musikuntermalung klasse wäre.
Da man schnell Gefahr läuft Musikrechte zu verletzen, informierte ich mich erst einmal auf entsprechenden Webseiten bis ich zu dem Ergebnis kam dass, unerheblich welche Musik man woher nimmt, Rechte verletzt. Das wollte ich in keinem Fall. Weitere Überlegungen waren, dass der Gesang einer jungen Frau sehr gut zum Thema Mädchenfreundschaft passen würde.
Genau in dieser Überlegungsphase kam ich über Facebook mit einer jungen Kollegin in Kontakt, blätterte kurz ihre Pinwand durch und entdeckte einen kleinen, von ihr aufgenommenen Clip, in dem sie singend Gitarre spielte. Ja genau, so in dieser Art und Weise hatte ich mir das vorgestellt. Welch ein glücklicher Zufall.
Weil mir die ganze Sache mit den Rechten zu kompliziert geworden war dachte ich mir, dass es am Allerbesten wäre, wenn man einfach alles selber macht. Die junge Frau traute sich zu, einen bestehenden Text zu vertonen und so machte ich mich an den Feierabenden auf dem Heimweg im Zug ans Werk. Ein Blatt Papier und ein Stift in die Hand und los ging es.
Innerhalb von nur zwei Abenden ist ein Text entstanden, den ich selbst superschön finde. Der Originaltext ist noch etwas länger als auf dem Clip. Ehrlich gesagt kann ich mir selbst nicht so ganz erklären, wie das vor sich ging. Es hat kaum Überlegungen gebraucht, die Worte sind beinahe von alleine aufs Papier gesprungen, ich bin trällernd auf den Bahngleisen gestanden, singend von der Bahn nach Hause gelaufen, zuhause noch etwas hin und her jongliert und fertig war der Text.
Die junge Dame hat fleissig den Text vertont und das jetzt fertige Werk begeistert mich.
Des Weiteren hatte ich begonnen Verträge aufzusetzen, man weiss ja nie. Es kann nichts passieren, doch es kann genauso gut sehr viel passieren, nichts ist unmöglich, bzw. positiv ausgedrückt: "alles ist möglich"...
Von einem Freund bekam ich ein Buch ausgeliehen, indem es um Rechte geht. Als ich das Buch das erste Mal in die Hand nahm war ich überfordert, doch zufällig waren die wichtigen Passagen angestrichen. Danke sehr, somit war das Querlesen nur halb so schlimm.
Der ein oder andere Spötter kann natürlich lästern, dass der Videoclip in keinster Weise professionell ist, doch die Freude und Dankbarkeit, die ich empfinde ist immens. Dafür, dass ich noch vor wenigen Wochen dachte, dass ein kleiner Filmclip toll wäre und noch in keinster Weise wusste, wie dies zu realisieren ist, ist kann sich das Ergebnis schon zeigen lassen.
Danke an alle, die in jeglicher Form mitgewirkt haben! Ohne euch hätte das nicht funktioniert.
Eine Freundin schrieb heute gar, sie hätte Gänsehaut beim Sehen bekommen und eine andere von den Tränen, die das Filmchen bei ihr ausgelöst hat. Das ist schon ein grossartiger Erfolg.



Sonntag, 9. September 2012

Kapitel 3 - Unterwasserwelt

Tauchen, das ist zweifellos eine besondere Erfahrung und ein Erlebnis der besonderen Art.
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal tauche. Eine Wasserratte bin ich seit je her, schliesslich bin ich direkt am Bodensee aufgewachsen und wann immer sich die Möglichkeit dazu ergab, war ich im Wasser. Doch das Tauchen war nur ab und an ein Wunschdenken von mir, Gedanken wie: "Es wäre herrlich, das einmal erleben zu dürfen".
Jetzt ging es Schlag auf Schlag; Es hat sich einfach so, aufgrund einer - oh welche zufällige Serie an Zufällen - ergeben.

Es begann nicht so einfach, wie gedacht. Wenn man nur noch die Luft aus einem Automaten bekommt, das Wasser über einem zusammenschlägt und der Druck auf den Ohren zunimmt, kann man mit etwas Unerwarteten konfrontiert werden - den persönlichen Ängsten bis hin zu Panikattacken. Hilfreiche Hinweise, die ich bekam waren:
« das ist alles eine Frage der Einstellung, denke nicht weiter darüber nach, am Besten gar nicht denken, nur geniessen... ».
Ja, klar, unsere Welt ist sowieso nur eine Illusion, doch wenn man da unter Wasser ist und das Gefühl hat, jeden Moment zu ersticken, sagt sich das nicht mehr so einfach, erschwerend kam hinzu, dass die Maske nicht dicht und somit die Nase ständig geflutet war.
Über die schönen Bilder der sonnendurchtränkten Blubberbläschen konnte ich mich dahingehend ablenken, dass es allmählich begann, Spass zu machen.
Es ist ein nettes Sinnbild dafür, dass viele unserer Ängste unbegründet sind.
Dem Tauchlehrer habe ich bedingt der Ruhe, die er mir unter Wasser vermittelt hat, viel zu verdanken und ihm bedingungslos vertraut. Ein schönes Bild dafür, dass wir uns gegenseitig bereichern und es sinnvoll ist, nicht immer alleine und stur mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, sondern auch mal die unterstützende Hand eines anderen zu halten. Im See hielt ich diese dann auch und wollte vorerst auch nicht mehr loslassen. Ein wunderschönes Unterwasserszenario hat es gedankt.






































Dienstag, 4. September 2012

Kapitel 2 - Vollidiot


Oft streite ich mit mir selbst. Warum nur, kann ich nicht normal die ganze Woche wie andere auch,
einem geregelten Beruf nachgehen, mein Auskommen haben und mich des Lebens freuen?!
Genau diese Frage quält mich schon seit Jahren. Immer wieder habe ich mich neu aufgerafft und musste, aus welchen Gründen auch immer, klein beigeben.
Jetzt bin ich immerhin so schlau, dass ich weiss, dass es nicht am Job liegt, denn meine derzeitige Arbeit macht mir Freude. Um mich herum mag Chaos toben, wie es will, ich geniesse Frieden und Freude am Arbeitsplatz, natürlich habe ich Gründe, die für Unzufriedenheit sorgen, doch an der Arbeit an sich liegt es nicht, woran also dann? (Schlussendlich habe ich an dem derzeitigen Arbeitsplatz die Chance, "normalen Gang" und "persönliche Kreativitäten" zu kombinieren, da ich seit Anfang August Teilzeit arbeite).
Es ist ein innerer Trieb. Eine Unrast. Eine tiefe Sehnsucht, die befriedigt werden möchte.
Es geht nicht darum, nicht mehr arbeiten zu wollen, im Gegenteil, ich power, was das Zeug hält und bin recht glücklich dabei.

Es geht darum, eigene Ideen zu verwirklichen. Für mich ist es das Grösste einer Idee im Vertrauen nachzugehen, dass sie sich verwirklicht. Mit allem Einsatz und sämtlichen selbstgestellten Mutproben, die es zu bestehen gilt, immer mit dem Ziel vor Augen und wenn man dieses Ziel erlebt, setzt das einen Schub von Glückshormonen frei.

Des Weiteren liebe ich es, Geschichten zu schreiben und zwar selbst erlebte und diese möchten vor dem Schreiben erst einmal erlebt werden.

Nach etlichen Erfahrungen und dem Bewusstsein, dass das wirklich funktioniert und keine Träumerei ist, wächst das Verlangen nach mehr davon. Wenn ich einem alltäglichen Routinejob nachgehe und keine Möglichkeit habe, den Ideen nachgehen zu können, werde ich unglücklich.
Vielleicht ändert sich das eines Tages mit zunehmendem Alter, doch bis jetzt ist das so. Immer noch nagen die alten Zweifel an mir und versuchen mich einzuschüchtern und klein zu halten. Oftmals möchte ich im Alltag unsichtbar werden und tue so, als sei ich gar nicht da. Direkte Arbeitskollegen erleben mich, denke ich jetzt mal, oft mit mürrischem Gesichtsausdruck. „Neee - ich bin das gar nicht, das ist eine andere...“
Jetzt möchte ich noch lernen zu den Gedanken, die ich munter in jeglicher schriftlichen Form veröffentliche auch im Alltag zu stehen. Schritt für Schritt versuche ich mich frei zu strampeln.
Auf die Frage: „Warum tust du das alles“ wäre meine heutige Antwort: „Weil ich es wissen möchte,
weil ich es wissen möchte, mit aller Risikobereitschaft und mit der Gefahr hin, eines Tages als kompletter Vollidiot dazustehen". Was ich wissen möchte?
Das, was ich schon in etlichen Geschichten erlebt habe, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind, mit dem Unterschied, dass ich jetzt noch einen Schritt weiter gehe.
Als ich das Buch geschrieben habe, bin ich kaum vor die Tür gegangen, um mich nicht erklären zu müssen, den Blog lasse ich jetzt parallel zu den Geschehnissen laufen, das kostet Mut. Damit kann ich mich zum kompletten Vollidioten machen. Doch es kann nicht mehr als schief gehen.
Ganz nebenbei macht mir alles was ich tue immensen Spass.

Schlussendlich werde ich von einer der grössten Motivationen getrieben und zwar, Menschen in schwierigen Lebenslagen mit meinen persönlichen Erlebnissen zu helfen. Das Wissen darüber, dass das schon bei etlichen der Fall ist, macht mir neuen Mut und damit ist der Weg bis an diese Stelle schon erfolgreich.

Wie sich der Weg weiter entwickelt, dass überlasse ich einer „höheren“ Stelle und ganz ehrlich, ich bin sehr gespannt darauf, wie die Geschichten weitergehen ;-) Schlussendlich bin ich genau wie Sie, neben dem Schöpfertum auch ein neutraler Beobachter. Ob Vollidiot oder nicht, das Leben ist wie es ist und um genau das zu erleben sind wir alle hier beieinander.
Gerade schreibt mir meine Cousine, warum ich immer noch zweifle und nicht einfach stolz auf mich bin und weiter:
« Zweifel und du passen nicht zusammen », worauf eine langjährige Freundin postete: « Anke ohne Zweifel wäre nicht Anke :-) die brauchst Du um überhaupt vorwärts zu kommen  :-) ».











Samstag, 1. September 2012

Kapitel 1 - Meerjungfrauen und wie es dazu kam

Vor ca. 3 Jahren hatte ich das erste Mal die Idee, Meerjungfrauen zu fotografieren. Ich ging los und kaufte wasserundurchlässigen Stoff. Nach ersten euphorischen Ideen lag der Stoff dann für die nachfolgende Zeit im Regal. Dieses Jahr fiel er mir wieder in die Hände und ich fragte meine Tante, ob sie mir nicht eine Flosse nähen könnte. Tat sie, die Gute. Leider erwies sich diese Flosse beim Fotoshooting als unpraktisch. Mein Freund fand über das Internet einen Vertrieb von Flossen, mit denen man sogar schwimmen kann. Dann jagte eine Idee die andere und ich befand, dass es ein Highlight sein würde, Fotoshootings unter Wasser zu tätigen. Doch dieser Gedanke war zu abwegig. Nach diversen Posts in Facebook begann ich mich damit zu beschäftigen und erkannte, dass das gar keine so unmögliche Sache ist.

Unabhängig davon ging mir die Idee durch den Kopf, dass es fantastisch wäre, einen eigenen Videoclip auf YouTube zu setzen und begann etwas zu recherchieren, was ein Filmemacher so kosten würde. Ging diesem Gedanken jedoch nicht weiter nach.

Im Juli fuhren wir in Urlaub, samt Flosse und Unterwasserkameragehäuse. Ich wollte doch erstmal ausprobieren, ob man mit der Flosse wirklich schwimmen kann. Nicht nur dass das super geht, es macht auch riesen Spass. Die nächste Frage, die sich ergab: Wo bitte, darf man mit solch einer Flosse ins Wasser. Wir durften in den Pool eines sehr grossen Kinderhotelkomplexes und wurden unter Gelächter begrüsst. Ein Mädchen fragte mich gar, ob ich eine "echte Meerjungfrau" sei. Einziger Nachteil war, dass der Pool sehr klein war. Auf einer der Touren fuhren wir an einem Freibad vorbei, sprachen mit der Pförtnerin und kamen am nächsten Tag mit allem Gepäck wieder. Da das Wetter sehr unbeständig war, hatten wir - oh grosser Zufall - ein grosses Schwimmbecken für fast 3 Stunden für uns alleine und konnten rumprobieren, wie wir wollten.
- Oh noch grösserer Zufall - Wider Erwarten hatten wir tolles Wetter, darauf konnten wir morgens nicht schliessen. Vor allem so wunderbar, weil nach den ca. 3 Stunden lautes Gewitter antobte und es Eisklumpen in der Grösse von ca. 2-3 cm Durchmesser runter hagelte.

Während unseren Aktivitäten im Wasser standen die Bademeister lachend neben dem Becken und hatten ihre Freude. Die Kamera hatte eine Filmfunktion und neben ersten Fotos machte Sevi aus Spass auch einige Filmaufnahmen. Fantastisch, er konnte minutenlang unter Wasser hocken, während ich japste und prustete.
Zuhause angekommen befand ich, dass es toll wäre, aus den einzelnen Filmszenen einen kleinen Videoclip zusammenstellen zu können, doch ich wusste nicht, was für ein Programm dafür benötigt wird, geschweige denn, dass ich das überhaupt kann. Eine Freundin die zu Besuch war sagte, ich solle einmal meinen Rechner durchsehen, solch ein Programm gehöre mittlerweile zur Standartausstattung. Ich suchte - und wurde fündig - jubelte und machte mich ans Werk. Das Programm erklärte sich von selbst und ruck zuck entstand ein kleiner Clip.
Meine Freude war immens und wenn man bedenkt, dass dieser Clip rein aus einer Idee entstanden ist und sich alles weitere wie von Zauberhand dirigiert gefügt hat, ist das schon fantastisch.
Dann gingen wir in hiesiger Region in ein Hallenbad und fragten, ob wir mit der Flosse ins Wasser dürften. Nicht nur, dass wir durften - der Bademeister, selbst Tauchlehrer und begeisteter Unterwasserfotograf gab uns sehr gute Ratschläge und hatte seine Freude. Er riet mir, einen Tauchkurs zu machen. Mir fällt es schwer, länger die Luft anzuhalten, doch den Gedanken verschob ich erst einmal auf ungewisse Zukunft, denn sicherlich sind solche Kurse nicht ganz günstig.
Munter postete ich erste Fotos von Meerjungfrauen und Erlebnisse in Facebook. Promt schrieb mir ein früherer Freund (Tauchlehrer)  und bot mir einen Tauchkurs an. Ist das zu glauben? Seit 3 Tagen lerne ich nun Tauchtheorie und falls nichts dazwischen kommt, darf ich sehr bald einen ersten Tauchgang im Schwimmbad erleben. Wow.

Seit einiger Zeit begegnen uns ständig Meerjungfrauen.

Als wir uns kürzlich einen Film ansahen kam am Filmende ein gesprochenes Zitat von Ben Kingsley :“ Sei, wer du wirklich bist, wenn du ein Magier bist, sei ein Magier und wenn du eine Meerjungfrau sein möchtest, sei eine Meerjungfrau.“
Da fragt man sich ja schon..... ;-)

Jetzt habe ich das Bild im Kopf, einmal mit Delfinen zu tauchen, wer weiss, vielleicht erfüllt sich dieser Gedanke ja auch viel schneller, als ich es selbst für möglich halte?! ...

Video Clip: Einmal Meerjungfrau sein

Freitag, 31. August 2012

Einleitung - Ist das Leben ein Wunschkonzert?


Was wäre, wenn wir mit unseren Ideen und der damit einhergehenden Tatkraft in die sogenannte "Realität" eingreifen und positive Veränderungen herbei führen könnten?

Ist das "verrückt", völlig abwegig, Wunschdenken, Phantasterei, Träumerei -
die Realität ist wie sie ist und da kann man nichts daran ändern ?!

Mit diesem Blog möchte ich anhand meiner persönlichen Erlebnisse auf die Möglichkeit hinweisen scheinbar Unmögliches möglich zu machen. Glauben Sie mir, das fällt mir nicht leicht und so manches mal hadere und zweifele ich sehr über mein Tun. Doch die kleineren und grösseren Erlebnisse, die ich immer wieder erlebe, sprechen ihre eigene Sprache und signalisieren immer wieder aufs Neue, dass viel mehr möglich ist, als wir es uns oftmals selbst vorstellen.
Mit den Erlebnissen steigt stetig der Glaube und das Vertrauen und je grösser mein Vertrauen wird, desto öfters werde ich mit kleinen und grösseren Wundern überrascht.
Es fasziniert mich und mein Bestreben hinter all meinem Tun ist, dass Sie ebenfalls diese Faszination erleben.

Ein weiterer Punkt, der mich ermutigt solcherart Gedanken zu veröffentlichen ist der, dass all die scheinbar "verrückten" Dinge die ich tue entweder Erfolg haben oder neue Möglichkeiten eröffnen und die Situationen in die mich der Verstand dirigiert oft mit Anstrengung und Frust verbunden sind.

Dieser Blog ist die Fortsetzung von meinem Buch.

Am Ende des Buches schreibe ich dass wenn Sie dieses lesen einen "Beweis" dafür haben, dass es, so sehr der Verstand auch dagegen argumentiert, tatsächlich funktioniert eigene Träume und Visionen zu realisieren. Da wusste ich definitiv noch nicht, wie es weiter geht.

Oh du grösster aller Zufälle. Als es meines Erachtens nach fertig war, überstürzten sich die Ereignisse und ruck zuck war es über einen seriösen, sehr guten Verlag im Handel. Für mich kam das einem Wunder gleich und ein Freund verglich das gar mit einem Sechser im Lotto.

Im Buch finden Sie eine Schritt für Schritt Anleitung, wie Sie lernen Ihre Gedanken zielgerichtet einzusetzen, so dass Sie Ihre eigenen Ideen realisieren können.

Gesetz dem Fall, dass Sie sich derzeit in einer schwierigen Lebensphase befinden und-/ oder etwas Gravierendes verändern möchten, jedoch nicht so recht wissen wie Sie dies anstellen sollen, lege ich es Ihnen sehr ans Herz.

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